Geschichte

300 Jahre Hof Dambach  1711 – 2011 Der Hof Dambach wurde von Casimir Graf zu Wittgenstein-Berleburg (1681-1741) für seinen Oberjäger, unseren Vorfahre Georg Wilhelm Stark (1669-1719) im Jahre 1711 als Kanongut gegründet. Georg-Wilhelm
Stark und seine Familie diente dem Grafen, neben der jagdlichen Arbeit auch als Hüter und Wächter seines Waldes, seiner Besitztümer und deren umliegenden Grenzen. Außerdem bewirtschafteten sie den landwirtschaftlichen Hof und die Ländereien. Familie Stark hatte den “Kanon”, den Erbzins zu zahlen. Sie war aber von vielen Abgaben befreit, die die anderen Bauern zu zahlen hatten (es gab verschiedenste Lasten wie Zehnten, Zinsen, Kerbergeld, Frondienste, etc.). Der Kanonhof Dambach ist seit dieser Zeit im Besitz unserer Familie geblieben. Heute wohnt hier im Dambach die zwölfte Generation.

Das reich verzierte Eichenfachwerkhaus ist ein Werk des bekannten Wittgensteiner Baumeisters Mannus Riedesel (1662 – 1726), der aus Melbach bei Erndtebrück stammte. Außer diesem Fachwerkhaus baute er auch besondere Bauwerke wie die Ludwigsburg in Bad Berleburg, die Kapellenschule in Sassenhausen und das Stolz‘sche Haus in Bad Laasphe – alle Gebäude sind fachwerkbauliche Kostbarkeiten.

Das alte Backhaus, heute unser ‚Ferienhaus am alten Kirchweg‘, erbaut in 1792, um- und ausgebaut in 1992. Auf dem Bild erkennt man den „alten Kirchweg“, der die Orte Wunderthausen und Diedenshausen mit der Mutterkirche in Girkhausen verband. Es war früher ein weiter Kirchgang für die Nachbardörfer.